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GeschÀftstÀtigkeiten

Trend zum „Smart Hospital“
PORR Healthcare baut Gesundheitsinfrastruktur von morgen

Wien, / Bauprojekte / GeschÀftstÀtigkeiten / Presseinformation

Mit PORR Healthcare zĂ€hlt die PORR zu den wenigen Anbietern, die Gesundheitsimmobilien ganzheitlich von der Planung bis zur Umsetzung realisieren können. Nun rollt sie ihr Leistungsportfolio in ihren HeimmĂ€rkten aus. Der Bedarf steigt schon alleine aufgrund der demografischen Entwicklung: Der Anteil der ĂŒber 65-jĂ€hrigen wĂ€chst. Gesundheitsimmobilien von heute sind dabei komplexe vernetzte Systeme, deren Bau eine Bandbreite von Spezialkompetenzen erfordert.

Baustellendraufsicht auf den Zubau vor einem Krankenhauses
© PORR
Die PORR realisiert dabei den gesamten Leistungsumfang einschließlich Lieferung und Installation hochspezialisierter Medizintechnik.

Ende 2025 hat die PORR mit der Übernahme der VAMED Standortentwicklung und Engineering GmbH ihr Healthcare-Portfolio deutlich erweitert. Mehr als 30 zusĂ€tzliche Gesundheitsprojekte unter anderem in Österreich und RumĂ€nien kamen dadurch hinzu. Darunter befinden sich mehrere GroßauftrĂ€ge wie das AUVA Rehazentrum Meidling, die Erweiterung des Wiener Hanusch-Krankenhauses, das Tiroler Bezirkskrankenhaus Reutte und das Krankenhaus Wiener Neustadt.

„Wir können heute neben dem Bau und der baulichen Planung nun auch die Betriebsorganisations- und Medizintechnikplanung anbieten und damit Gesundheitsimmobilien von A bis Z abwickeln. Damit unterscheiden wir uns klar vom Mitbewerb. Dieses Gesamtpaket rollen wir in allen unseren HeimmĂ€rkten aus“, erklĂ€rt PORR CEO Karl-Heinz Strauss. Studien zufolge ist in der Gesundheitsinfrastruktur ein jĂ€hrliches globales Marktwachstum von 5 % bis 10 % zu erwarten. Ein Treiber dafĂŒr ist der demografische Wandel: In Österreich etwa soll der Anteil der ĂŒber 65-JĂ€hrigen bis 2040 von rund 20 % auf rund 26 % wachsen. EU-weit wird mit einem Anstieg auf rund 30 % bis 2050 gerechnet. 

Gesundheitswesen im Umbruch

Die Anforderungen an moderne KrankenhĂ€user sind inzwischen so komplex, dass Bauunternehmen sie ohne eine Bandbreite spezialisierter Kompetenzen kaum noch bewĂ€ltigen können. Zugleich befindet sich das Gesundheitswesen weltweit im Umbruch. Die PORR setzt daher auf modulare Bauweisen, mit denen sich Stationen und Grundrisse schnell an neue Technologien oder wechselnde klinische Anforderungen anpassen lassen. Durch Digitalisierung und den Trend zum „Smart Hospital“ gewinnt auch die technische Infrastruktur weiter an Bedeutung: GebĂ€ude werden als vernetzte Systeme geplant, die kĂŒnstliche Intelligenz, Telemedizin und die digitale Vernetzung von Patientinnen und Patienten, Personal und Versorgungsströme unterstĂŒtzen. Bereits in der Planung kommen digitale Prozesse wie BIM zum Einsatz, bei denen ein Datenmodell des GebĂ€udes entsteht.

Dazu kommen Nachhaltigkeitsanforderungen und der hohe Energie- und Wasserverbrauch von Kliniken - ressourcenschonende Bauweisen sind gefragt. Und letztlich muss auch der Krankenhausalltag immer effizienter ablaufen. Die PORR arbeitet daher mit Simulationen und integrativen PlanungsansĂ€tzen, um zum Beispiel Stationen und klinische Bereiche so zu gestalten, dass unnötige Wege minimiert werden. â€žSo binden wir mit PORR Healthcare die medizinischen Anforderungen frĂŒhzeitig in die Planung ein und schaffen eine zukunftsfĂ€hige Gesundheitsinfrastruktur“, erklĂ€rt Strauss.

Erfolgsprojekte PORR Healthcare

Derzeit entsteht der Neubau des Pavillons 6 des Hanusch-Krankenhauses der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) in Wien. Das moderne Gesundheitszentrum soll neue MaßstĂ€be in FunktionalitĂ€t und medizinischer Versorgung setzen. Das Projekt umfasst die schlĂŒsselfertige Realisierung eines rund 10.500 mÂČ großen Pavillons mit 66 Betten und einem hochmodernen OP-Bereich. Neben der baulichen Umsetzung beinhaltet das Vorhaben auch die vollstĂ€ndige Integration innovativer Medizintechnik.

Die umfassende Modernisierung des Bezirkskrankenhauses Reutte ist ein bedeutendes Infrastrukturprojekt fĂŒr die regionale Gesundheitsversorgung in Tirol. Der bestehende Krankenhaus-Bau wird in mehreren Bauphasen saniert und technisch auf den neuesten Stand gebracht – bei laufendem Betrieb und ohne EinschrĂ€nkungen der medizinischen Versorgung. Hier entstehen modernisierte Bereiche fĂŒr zahlreiche Fachabteilungen, darunter OrthopĂ€die, Chirurgie, Dialyse sowie Kinder- und Geburtenstation. 

Starke Leistung in Polen und Tschechien

Die PORR ist auch in weiteren HeimmĂ€rkten im Gesundheitsbereich aktiv. In Polen hat sie sich als Planerin und Errichterin von Gesundheitsimmobilien einen hervorragenden Namen gemacht und realisiert fĂŒnf Projekte. Das derzeit grĂ¶ĂŸte Projekt und eines der grĂ¶ĂŸten Gesundheitsbauvorhaben des Landes ist der Neubau des Onkologischen Krankenhauses in WrocƂaw. Mit einem Auftragswert von knapp EUR 250 Mio. handelt es sich um die grĂ¶ĂŸte öffentliche Investition in die Gesundheitsinfrastruktur in der Geschichte der Region. Das neue Krankenhaus, das im Design-and-Build-Verfahren realisiert wird, umfasst mehr als 100.000 mÂČ BruttogeschossflĂ€che. Das GebĂ€ude wird aus vier oberirdischen Geschossen und einem Untergeschoss bestehen und 26 Bettenstationen sowie 30 ambulante Behandlungseinheiten beherbergen.

Ein weiteres Projekt ist ein interdisziplinĂ€res Behandlungs- und Diagnosezentrum fĂŒr das Mutter-Kind-Institut in Warschau, das im Design-and-Build-Verfahren umgesetzt wird. Die PORR realisiert dabei den gesamten Leistungsumfang einschließlich Lieferung und Installation hochspezialisierter Medizintechnik. In diesem Quartal wird außerdem die neue Kardiologie-Abteilung im BielaƄski-Krankenhaus in Warschau fertiggestellt. Das Projekt umfasste die umfassende Ausstattung der Einrichtung mit modernster Medizintechnik, darunter eine Angiografieanlage.

In Tschechien hat die PORR das neue Intensive Care Simulation Centre (SCIM) des UniversitĂ€tsklinikums Motol und Homolka in Prag errichtet. Die multidisziplinĂ€re Trainingsanlage ermöglicht Übungen fĂŒr kritische klinische Situationen – etwa Herzversagen, massive Blutungen oder Komplikationen bei AnĂ€sthesien. Bei Planung und Bau der technologisch komplexen RĂ€umlichkeiten setzte die PORR auf Building Information Modeling und LEAN-Methoden. Die Projektsumme betrug rund EUR 20,4 Mio.

Strauss sagt: „PORR Healthcare steht fĂŒr ganzheitliche Lösungen fĂŒr moderne Gesundheitsinfrastruktur und verbindet die jahrzehntelange Bau-Expertise der PORR mit hochspezialisiertem Know-how im Gesundheitswesen. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Errichtung von GebĂ€uden, sondern auf der Entwicklung durchdachter GesundheitsrĂ€ume, in denen Architektur, Technik und medizinische AblĂ€ufe optimal zusammenspielen.“

Wir können heute neben dem Bau und der baulichen Planung nun auch die Betriebsorganisations- und Medizintechnikplanung anbieten und damit Gesundheitsimmobilien von A bis Z abwickeln. Damit unterscheiden wir uns klar vom Mitbewerb. Dieses Gesamtpaket rollen wir in allen unseren HeimmÀrkten aus.

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Melanie Manner C

Melanie Manner

Media Relations & Pressesprecherin / PORR GROUP
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