CODE OF CONDUCTFür Beschäftigte
Klare Leitlinien für PORRianerinnen und PORRianer
Verantwortungsvolle Unternehmensführung schafft Vertrauen, sichert Stabilität. Bei der PORR ist sie integraler Bestandteil aller Geschäftsbereiche. Ethisches Handeln, konsequente Compliance und der Schutz von Menschenrechten bilden das Fundament einer nachhaltigen Governance und sind dabei eng verknüpft.
Mit klaren Verhaltensstandards, definierten Zuständigkeiten sowie einem wirksamen Compliance-System und gezielten Schulungen stellt die PORR sicher, dass rechtliche und ethische Anforderungen konsequent eingehalten werden, intern wie entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

CODE OF CONDUCTKlare Leitlinien für PORRianerinnen und PORRianer
CODE OF CONDUCTNachhaltig erfolgreiche Geschäftsbeziehungen
COMPLIANCEGrundsätze zu fairen Betriebs- und Geschäftspraktiken
GOVERNANCE
GOVERNANCE
GOVERNANCE
CORPORATE SUSTAINABILITYVerantwortungsvolle Unternehmensführung ist die Grundlage für langfristigen Erfolg. Für die PORR bedeutet das: transparent handeln, klare Regeln einhalten und Fehlverhalten konsequent verhindern. Gerade in einem komplexen und stark fragmentierten Marktumfeld wie der Bauwirtschaft schafft ein funktionierendes Compliance-System Vertrauen – nach innen wie nach außen.

Transparenz und regelkonformes Verhalten sind bei der PORR fest im Arbeitsalltag verankert.
Der Code of Conduct für Beschäftigte ebenso wie jener für Business Partner gelten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Sie bilden gemeinsam mit den PORR Prinzipien den Leitfaden für moralisches, ethisches, gesetzeskonformes und integres Verhalten und sind die Grundlage für alle unternehmerischen Aktivitäten und Entscheidungen.
Ein Blick auf die Teilnahmequote an den Compliance- und Anti-Korruption-Schulungen zeigt, wie breit dieses Verständnis im Unternehmen getragen wird. Nach 88,7 % im Jahr 2024 lag die Teilnahmequote 2025 bereits bei 96,5 % und damit über dem gesetzten Ziel von 95 %. Das zeigt, dass die Schulungsangebote im Unternehmen gut verankert sind und aktiv genutzt werden.

Damit Regeln nicht nur bestehen, sondern im Alltag gelebt werden, setzt die PORR auf mehrere ineinandergreifende Maßnahmen. Die Schulung von Mitarbeitenden zu Anti-Korruption & Compliance bildet dabei die Basis: Alle Angestellten werden regelmäßig geschult, ergänzt durch gezielte Trainings für besonders sensible Funktionen.
Darüber hinaus stärken spezielle Schulungsmaßnahmen für Lehrlinge und gewerbliches Personal das Verständnis für Compliance bereits frühzeitig und direkt im operativen Umfeld. So wird sichergestellt, dass die Anforderungen nicht nur auf Managementebene, sondern entlang der gesamten Organisation präsent sind.
Mit der Verankerung der Funktion des Bau-Compliance-Botschafters bringt die PORR das Thema zusätzlich näher an die Baustellen. Die Botschafterinnen und Botschafter fungieren als Ansprechpersonen vor Ort und tragen dazu bei, Bewusstsein zu schaffen und Standards im Arbeitsalltag zu verankern.
Ergänzend dazu stärkt die geplante ISO 37002 zur Zertifizierung des Whistleblowing-Systems die bestehenden Strukturen weiter. Sie schafft zusätzliche Transparenz und unterstreicht den Anspruch, Hinweise auf Fehlverhalten sicher, unabhängig und nachvollziehbar zu bearbeiten.
Die Achtung der Menschenrechte ist für die PORR nicht verhandelbar. Sie bildet die Grundlage für verantwortungsvolles Handeln – auf der Baustelle ebenso wie entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Gerade in einem komplexen Umfeld mit zahlreichen Partnerunternehmen kommt es darauf an, Risiken frühzeitig zu erkennen, Transparenz zu schaffen und klare Standards konsequent umzusetzen.

Der Anspruch ist eindeutig: Im gesamten Einflussbereich der PORR sollen Menschenrechte geschützt und Verstöße verhindert werden.
Ob dieses Ziel erreicht wird, zeigt sich an einer klaren Kennzahl – der Anzahl der Menschenrechtsvorfälle. Ziel ist es, diesen Wert dauerhaft auf null zu halten. Im Basisjahr 2024 wie auch 2025 wurden keine Menschenrechtsvorfälle festgestellt.

Um Menschenrechte wirksam zu schützen, setzt die PORR auf ein Zusammenspiel aus Kontrolle, Prävention und Bewusstseinsbildung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Ein zentraler Baustein sind Menschenrechts-Audits, mit denen regelmäßig rund ein Drittel der Standorte überprüft wird. 2024 lag dieser Anteil bei 29,5 %, 2025 bereits bei 31,8 %. So können potenzielle Risiken frühzeitig erkannt und gezielt adressiert werden.
Parallel dazu wird die Weiterentwicklung der Menschenrechtsschulung vorangetrieben. Die Schulung wurde auf immer mehr Mitarbeitende ausgeweitet und stärker im Unternehmen verankert. Ziel ist es, insbesondere Führungskräfte umfassend einzubinden und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten fest im Arbeitsalltag zu verankern.
Auch in der Zusammenarbeit mit Lieferanten wird der Blick weiter geschärft. Mit der Erhöhung und gruppenweiten Ausrollung von Lieferanten-Risikobewertungen auf Menschen- und Arbeitsrechte werden Risiken systematisch analysiert und bewertet. 2025 wurden bereits 20,0 % der relevanten Lieferanten überprüft. Die Erfahrungen aus einzelnen Märkten werden dabei genutzt, um einen einheitlichen, gruppenweiten Ansatz zu etablieren.
So entsteht ein System, das nicht nur auf Kontrolle setzt, sondern Verantwortung aktiv gestaltet – mit dem klaren Ziel, Menschenrechte entlang der gesamten Wertschöpfungskette dauerhaft zu schützen.

