L190 Kreuzungsumbau Hohenems
Feldkirch, Österreich / 2025
Im Zuge der infrastrukturellen Weiterentwicklung des Rathausquartiers in Hohenems wurde die bestehende Kreuzung der L190 (Vorarlberger Straße) mit der Radetzkystraße und Diepoldsauerstraße umfassend umgebaut und modernisiert. Ziel des Projekts war die Verbesserung der Verkehrsführung, die Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie die Anpassung der Straßeninfrastruktur an die zukünftige städtebauliche Entwicklung im Umfeld.
Facts & Figures
Unternehmen
Nägele Hoch- und Tiefbau GmbH
Projektart
Straßenbau, Pflasterung, Ingenieurbau, Baugrubensicherung, Gründung
Bauzeit
2025
Modernisierung und Neuordnung des Rathausquartiers
Das Bauvorhaben umfasste sowohl klassische Straßenbauarbeiten als auch umfangreiche Betonbauleistungen. Im Zuge der Umsetzung wurde die bestehende Kreuzung neu organisiert und an die geänderten Anforderungen angepasst. Neben der Neugestaltung der Fahrbahnen wurden auch Gehwege, Verkehrsflächen sowie die Beleuchtungsinfrastruktur erneuert bzw. neu errichtet. Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts war die Herstellung eines Verbindungstunnels im Bereich des Rathausquartiers. Dafür waren umfangreiche Baugrubenarbeiten mit Spundwänden sowie eine entsprechende Baugrubensicherung erforderlich. Die Baugrube wurde dreiseitig mittels ausgesteifter Spundwände hergestellt.
Besondere Herausforderungen ergaben sich durch die im Baubereich vorhandenen Einbauten und Leitungen unterschiedlicher Leitungsträger (z. B. Strom, Telekommunikation, Gas und Wasser). Diese mussten im Zuge der Bauarbeiten teilweise umgelegt, gesichert oder temporär aufgehängt werden. Die Koordination mit den jeweiligen Leitungsträgern sowie die Sicherstellung der Funktion bestehender Infrastrukturen stellten dabei einen wesentlichen Bestandteil der Bauausführung dar. Zusätzlich wurden Anpassungen an der bestehenden Beleuchtungsanlage sowie an der Straßenentwässerung durchgeführt. Diese Einrichtungen wurden während der Bauphase teilweise rückgebaut bzw. adaptiert und nach Abschluss der Arbeiten entsprechend wiederhergestellt.
Die Bauausführung erfolgte unter laufender Aufrechterhaltung des Verkehrs, wodurch erhöhte Anforderungen an die Bauphasenplanung und Verkehrsführung gestellt wurden. Ziel war es, die Beeinträchtigungen für Anrainer und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.
Insgesamt stellte das Projekt eine komplexe innerstädtische Infrastrukturmaßnahme dar, bei der Straßenbau, Ingenieurbau, Leitungskoordination und Verkehrsmanagement eng miteinander verzahnt waren.