Berlin
TechnoCampus
Berlin, Deutschland / 10.2019 - 05.2022
Am Berliner Siemensdamm entstand auf dem GelĂ€nde des TechnoCampus Berlin ein Ensemble aus Bestands- und Neubauten. Die PORR, Niederlassung Berlin, realisierte als Generalunternehmerin zwei siebengeschossige BĂŒrogebĂ€ude, eine Tiefgarage sowie ein dreigeschossiges Parkhaus mit offenem Parkdeck. Auftraggeber war die TCB S.Ă r.l., ein Joint Venture von AXA Investment Managers â Real Assets und der Caleus Gruppe. Die Bauarbeiten erfolgten zwischen Oktober 2019 und Mai 2022.
Facts & Figures
Unternehmen
PORR Deutschland
Projektart
Bildungseinrichtungen
Bauzeit
10.2019 - 05.2022
Campusentwicklung am Siemensdamm
Der Campus liegt zwischen Siemensstadt, der westlichen Berliner Innenstadt und dem Technologie- und Wissenschaftsstandort Urban Tech Republic. Bereits vor der Neubebauung war das Areal durch das von Hans Hertlein entworfene Wernerwerk XV geprĂ€gt. Nach der Revitalisierung bleibt das denkmalgeschĂŒtzte GebĂ€ude Teil des CampusgelĂ€ndes.
Neubauten und BestandsgebÀude auf einem gemeinsamen Campus
Die von Tchoban Voss Architekten entworfenen Neubauten erweitern die CampusflĂ€che auf rund 60.000 mÂČ. Die GebĂ€ude verfĂŒgen ĂŒber BruttogrundflĂ€chen von 16.625 mÂČ und 6.918 mÂČ. Zum CampusgelĂ€nde gehören Innenhöfe, GrĂŒnflĂ€chen und Terrassen.
Der siebengeschossige Neubau F wurde durch einen dreigeschossigen Anbau ergĂ€nzt. Der L-förmige Neubau E umschlieĂt gemeinsam mit zwei BestandsgebĂ€uden einen Campushof. Unter diesem Bereich entstand eine eingeschossige Tiefgarage mit 177 StellplĂ€tzen.
Architektur und Standortbezug
Die Neubauten verfĂŒgen ĂŒber grau ausgefĂŒhrte Klinkerfassaden mit klar gegliederten Fassadenrastern und Geschosshöhen von bis zu 4,25 m. Der Standort befindet sich zwischen Siemensstadt und der Urban Tech Republic auf dem GelĂ€nde des ehemaligen Flughafens Tegel. Dadurch treffen auf dem Campus historische Industriearchitektur, revitalisierte BestandsgebĂ€ude und Neubauten unterschiedlicher Nutzungen aufeinander.
Planung und AusfĂŒhrung
Besondere Anforderungen ergaben sich aus der NĂ€he zu den denkmalgeschĂŒtzten BestandsgebĂ€uden sowie aus den BaugrundverhĂ€ltnissen auf dem GelĂ€nde. FĂŒr die TiefgrĂŒndung wurden 997 erschĂŒtterungsarme AtlaspfĂ€hle ohne Bohrgutförderung hergestellt. Die AusfĂŒhrungsstatik und die Pfahlplanung ĂŒbernahm der PORR Spezialtiefbau.
Neben dem Hochbau waren weitere Unternehmen der PORR-Gruppe am Projekt beteiligt. Die pde Integrale Planung GmbH fĂŒhrte das Audit fĂŒr eine DGNB-Platin-Zertifizierung durch.