GĂŒtersloh
Amtsgericht
GĂŒtersloh, Deutschland / 10.2024 - 04.2026
Der PORR Hochbau West realisierte im Auftrag des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW den viergeschossigen Erweiterungsbau des Amtsgerichts GĂŒtersloh als Generalunternehmer. Der Neubau umfasst rund 2.350 mÂČ zusĂ€tzliche FlĂ€che und wurde innerhalb von 18 Monaten umgesetzt.
Facts & Figures
Unternehmen
PORR Hochbau West GmbH
Projektart
BĂŒrogebĂ€ude
Bauzeit
10.2024 - 04.2026
Erweiterungsbau fĂŒr das Amtsgericht GĂŒtersloh
Mehr Raum fĂŒr den Gerichtsbetrieb
Der Neubau erweitert das bestehende AmtsgerichtsgebĂ€ude aus dem Jahr 1959 und schafft zusĂ€tzliche FlĂ€chen fĂŒr den Gerichtsbetrieb. Eine besondere Rahmenbedingung der BaumaĂnahme war die unmittelbare Verbindung mit dem denkmalgeschĂŒtzten Bestand. Gleichzeitig lief der Gerichtsbetrieb wĂ€hrend der Bauzeit weiter und musste bei der Organisation der Arbeiten berĂŒcksichtigt werden.
Neubau im denkmalgeschĂŒtzten Bestand
Der Erweiterungsbau schlieĂt unmittelbar an die Stirnseite des BestandsgebĂ€udes an. Die gerasterte Architekturbetonfassade nimmt mit teilweise gelochten Elementen vor den TreppenhĂ€usern Gestaltungsmerkmale des Bestands auf und ĂŒbertrĂ€gt sie auf den Neubau. Denkmalschutzauflagen waren dabei eine wesentliche Rahmenbedingung fĂŒr die BauausfĂŒhrung.
Ausbau und technische GebĂ€udeausrĂŒstung
Nach Abschluss der Fassadenarbeiten konzentrierten sich die Arbeiten auf den Innenausbau und die technische GebĂ€udeausrĂŒstung. Dazu gehörte unter anderem die Installation einer ErdwĂ€rmepumpe. Parallel erfolgte die Fertigstellung der barrierefreien Ausstattung. Diese umfasst taktile Leitsysteme und Beschilderungen, akustische Hörschleifen in den SitzungssĂ€len sowie akustische Warnsysteme.
Gemeinsame Planung der BauablÀufe
FĂŒr die Koordination der BauablĂ€ufe setzte das Projektteam das Last-Planner-System ein. Dabei wurden Bauleitung und ausfĂŒhrende Gewerke eng in die Ablaufplanung eingebunden. Ziel war es, anstehende Arbeiten gemeinsam abzustimmen und mögliche EngpĂ€sse frĂŒhzeitig zu erkennen.
Gerichtsfunktionen an einem Standort bĂŒndeln
Mit rund 2.350 mÂČ zusĂ€tzlicher FlĂ€che erweitert der Neubau die rĂ€umlichen KapazitĂ€ten des Amtsgerichts GĂŒtersloh. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, die bisherigen AuĂenstellen kĂŒnftig am zentralen Standort zusammenzufĂŒhren. Zugleich ergĂ€nzt die barrierefreie Ausstattung die rĂ€umlichen und technischen Voraussetzungen fĂŒr die Nutzung des GebĂ€udes.
Weitere Informationen
Amtsgericht
- Architekt
- ARGE Heitmann Pussert Kosch Architekten