PORR ĂŒbernimmt die Trierer Kalk-, Dolomit- und Zementwerke (TKDZ) in Wellen
Wien, / GeschÀftstÀtigkeiten / Presseinformation
PORR weitet Ressourcengewinnung in Deutschland aus
Der fĂŒhrende österreichische Baukonzern PORR AG ĂŒbernimmt die TKDZ GmbH in Wellen, Rheinland-Pfalz. Damit ist der Fortbestand des Unternehmens, das in letzter Zeit in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet, gesichert. Die PORR wird den Betrieb und den Abbau von Dolomit-Gestein, das als Zuschlagstoff in der Betonindustrie und im StraĂenbau Verwendung findet, weiter fĂŒhren. Die Belegschaft wird von der PORR ĂŒbernommen, in Folge sollen auch einige neue ArbeitsplĂ€tze geschaffen werden.
Um die StabilitĂ€t des Berges zu erhalten ist vorgesehen, die beim Abbau des Dolomit-Gesteins entstandenen HohlrĂ€ume mit fĂŒr die Umwelt unbedenklichem Versatzmaterial zu verfĂŒllen. Die MaĂnahme stellt eine Verwertung von Abfallstoffen dar, die den Anforderungen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung entspricht.
Die PORR sieht die Investition als Teil ihrer langfristigen Strategie in Deutschland. Deutschland bildet mit Ăsterreich, der Schweiz, Polen und Tschechien die HeimmĂ€rkte der PORR. Das Unternehmen TKDZ GmbH wird nun saniert, wichtige ArbeitsplĂ€tze in der Region bleiben erhalten und die Umwelt leidet keinen Schaden. Wie ernst es der PORR mit ihrem Engagement in Wellen ist, beweisen auch ihre nĂ€chsten Investitionen â nicht nur das Werk selbst soll optisch wieder auf Vordermann gebracht werden, auch ZufahrtsstraĂen und Infrastruktur werden von der PORR schrittweise saniert.
Der neue, von der PORR berufene GeschĂ€ftsfĂŒhrer der TKDZ Wellen GmbH, Dipl.-Ing. Rainer Adami sieht eine groĂe Chance im Engagement des österreichischen Baukonzerns: âDas Werk stellt fĂŒr die PORR eine wichtige ErgĂ€nzung in der Ressourcengewinnung dar. Mir persönlich ist aber neben dem wirtschaftlichen Erfolg insbesondere eine gute Zusammenarbeit mit der lokalen Politik und der Bevölkerung wichtig. Ich bin davon ĂŒberzeugt, dass wir gemeinsam ein zukunftsfĂ€higes Modell fĂŒr die Region erarbeiten werden.â