Geschichte

  • Arthur Porr - Pionier der Betonbauweise Lupe
  • Haus der Industrie Wien, Österreich Lupe
  • Bauarbeiten am Karl-Marx-Hof Wien, Österreich Lupe

Von 1869 bis heute: Innovationskraft und Tradition


1869

Gründung „Allgemeine österreichische Baugesellschaft“
Erste Börsenotierung

1873

Anlässlich der Weltausstellung in Wien Errichtung von sieben Ausstellungspavillons und zahlreichen Hotels

1927

Fusion zu „Allgemeine Baugesellschaft – A. Porr Aktiengesellschaft“

1930

Pionierleistungen wie die „Großglockner-Hochalpenstraße“
Errichtung diverser Kraftwerks-, Straßen-, Bahn- und Industriebauten

1960

Umsetzung großer Generalunternehmerprojekte
Errichtung von Büro- und Geschäftshäusern, darunter dem „Ringturm“ in Wien

2011

PORR – international erfolgreich
Weitreichende Restrukturierung und Gründung der schlagkräftigen PORR Bau GmbH

2013

Firmenwortlautänderung
der Allgemeine Baugesellschaft-A. Porr Aktiengesellschaft in PORR AG

Die Wurzeln

Ende der 1850er Jahre wurden die Befestigungsanlagen Wiens abgetragen und das 300 Meter breite Glacis rund um die Wiener Innenstadt aufgelassen. Durch die Bebauung dieses Bereichs wurde ein bis dahin nie da gewesener Bauboom ausgelöst, im Zuge dessen unter anderem die Errichtung der Wiener Ringstraße und deren Prachbauten erfolgte.

Beton-Pionier Arthur Porr

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts führten Erfindungen von Zivilingenieur Arthur Porr zum maßgeblichen Durchbruch in der Betonbauweise und sicherten die Technologieführerschaft der mit Porrs Unternehmen fusionierten „Allgemeinen österreichischen Baugesellschaft“.

Ein neuer Name

Nach der 1927 erfolgten Fusion der „Allgemeinen österreichischen Baugesellschaft“ mit der 1908 gegründeten „A. Porr Betonbauunternehmung Gesellschaft mbH“ wurde der heutige Name des Unternehmens gewählt, der auf beide ursprüngliche Unternehmen verweist.

Tradition im Bauwesen

Einer der ersten Aufträge der „Allgemeinen österreichischen Baugesellschaft“ bestand im Ausbau der Pferdeeisenbahn von Linz nach Budweis. 1870 war ein Drittel der Strecke fertig gestellt. Es folgten weitere Aufträge in vielen Teilen der Donaumonarchie.

Akzente nach 1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte sich die PORR intensiv am Wiederaufbau Österreichs. In dieser Zeit wurde das Unternehmen unter anderem mit dem Wiederaufbau der Wiener Staatsoper, der Errichtung des „Ringturms“ oder des Kraftwerks Kaprun betraut – damit trug die PORR aktiv dazu bei, Österreich in eine neue und erfolgreich Zukunft zu führen.

PORR wird international

Mit der Gründung von Niederlassungen außerhalb Österreichs positionierte sich die PORR als internationaler Konzern, der in Europa sowie im Nahen Osten Bauprojekte jeder Art und jeden Umfangs realisiert.